1896 - 1931
Das Haus wurde 1896 als Fabrik gebaut- im Backsteinstil mit dem Plieninger Schopfwalmdach. Erst diente es einer Corsettfirma.
Ab 1902 wurden hier Ledermöbel hergestellt.
Von 1924 - 1931 stand das Gebäude leer.
1931 - 1942
Im Sommer 1931 kauften die Pallottiner das Anwesen. Es wurde im harten Winter 1931/32 zu einem Exerzitienhaus umgebaut.
In Anlehnung an das 1925 vom Papst PiusXI. eingeführte Christkönigsfest erhielt das Haus den Namen "Christkönigsheim".
In einer Zeit, in der Throne stürzten und neue Reiche sich erhoben, sollte dieses Haus ein Positionslicht sein in dunkler Zeit.
"Dem katholischen Leben dienen" in Exerzitien und Einkehrtagen, katholische Sammlung sein.
Das war das erklärte Ziel des Hauses.
1942 - 1946
Ab dem 2. Februar 1942 wird das Christkönigsheim von der Wehrmacht als Reservelazarett beansprucht.
Die Patres, Schwestern und Angestellten mussten das Haus innerhalb von 3 Tagen räumen.
Die Theresienschwestern verblieben und arbeiteten im Lazarett und besorgten Küche und Garten.
Bis zum 15. Juli 1945 blieb das Christkönigsheim Lazarett und diente danach noch ein weiteres Jahr als Zivilkrankenhaus.
1946 - 1984
Mit neuem Elan wurde das Christkönigshaus am 29. September 1946 wiedereröffnet.
Die Kurse wurden zahlreicher, der Andrang größer.
Das Haus wird immer wieder erweitert und renoviert.
Im Jahre 1982 entschliesst man sich das Christkönigshaus ganz neu aufzubauen.
Am 31. August 1984 beginnen die Abbrucharbeiten.
1984 - 1986
Nach fast 2-jähriger Bauzeit öffnet das Christkönigsheim wieder seine Pforten.
1986 - 2000
Die Pallottiner führen das Christkönigshaus
bis zum Sommer 2000.
seit 2000
Im Sommer 2000 übernimmt der Kirchliche Eigenbetrieb der Diözese Rottenburg Stuttgart das Haus.
Aus dem Christkönigsheim wird das Christkönigshaus.



